Ein Besuch auf Fuerteventura in 4 Tagen
Ein Besuch auf Fuerteventura in 4 Tagen

Ein Besuch auf Fuerteventura in 4 Tagen

Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel des kanarischen Archipels, die Insel der Majorera, die einem zahlreiche Möglichkeiten bietet, endlose Abenteuer zu erleben. Von langen Spaziergängen entlang der ewig langen Sandstrände über die verschiedenen Möglichkeiten der Wassersportarten und bis hin zur Besichtigung der Wüsten- und Vulkanlandschaften im Landesinneren, gibt es so einiges zu sehen. Also bleibt nur noch eins zu tun, die Taschen zu packen, denn wir kümmern uns um den Rest und haben für euch eine wunderbare Tour zusammengestellt, die euch in nur vier Tagen Fuerteventura zeigt!

Unbedingt erforderlich!

Damit es dir an nichts fehlt und du in vollen Zügen, die Reise auf einer der spektakulärsten kanarischen Inseln in vollen Zügen genießen kannst, denk an folgendes:

  • Flugtickets sind gebucht.
  • Der Koffer ist voll mit Badesachen, Sonnencreme und bequemer Kleidung.
  • Der Mietwagen ist reservierter.
  • Und die Unterkunft ist gebucht, um sich von der Reise und den Ausflügen zu erholen.

Wenn du das erste Mal nach Fuerteventura kommst, empfehlen wir gerne eine Unterkunft im Zentrum von Fuerteventura zu buchen, um sich schnell zurecht zu finden und um die verschiedenen Teile der Insel mit dem Auto schneller zu erreichen. In der Stadt Antigua gibt es beispielsweise mehrere ländliche Häuser, in denen ihr euch sicherlich wie zu Hause fühlen werdet.

Tag 1: Der Norden Fuerteventuras. Corralejo und El Cotillo

Am ersten Tag auf Fuerteventura besichtigen wir den Norden und die beiden sehr bekannten Städte Corralejo und El Cotillo. Auf dem Weg vom Zentrum der Insel in den Norden fährt man an dem Dorf Tindaya und dem gleichnamigen Berg vorbei. Eine wie die meisten Teile der Insel etwas trockenere Landschaft, die aber voller heiliger Legenden steckt.

Der Naturpark Dunas de Corralejo im östlichen Bereich ist unsere erste Station und eine der am häufigsten besuchten für diejenigen, die zum ersten Mal in Fuerteventura sind. Dahinter erstrecken sich die Grandes Playas de Corralejo, eine Gruppe von feinen weißen und ewig langen Sandstränden mit kristallklarem Wasser.

Da Corralejo ein Städchen ist, in dem der Tourismus ein und ausgeht, haben sich die Dienstleistungen auch dementsprechend danach ausgerichtet und das Essensangebot ist sehr zahlreich. Nach dem Mittagessen geht es weiter an Lajares vorbei nach El Cotillo, einem wunderschönen Fischerdorf, das ihr bestimmt schon einmal auf Bildern gesehen habt. Trotz der Nähe zu Corralejo sind die Landschaft und die Strände jedoch sehr unterschiedlich.

Die Westküste an der El Cotillo liegt, beeindruckt durch seine wilde Landschaft, und schroffen Küsten, wodurch ein starker Kontrast zwischen dem türkisfarbenen und sauberen Meer zu den dunklen Felsen entsteht. Der Strand Los Lagos oder Playa de la Concha, sind sehr sehenswert genauso wie etwas südlicher von el Cotillo der lange Strand Playa del Aljibe de la Cueva. Zum Abschluss des Tages empfehlen wir euch den Leuchtturm von Tostón zu besuchen, um dort die schönsten Sonnenuntergänge zu sehen.

Tag 2: Der Süden Fuerteventuras. Cofete, Morro Jable und Punta de Jandía

Cofete wird von vielen als eines der schönsten Strände Fuerteventuras angesehen. Der kilometerlange Sandstrand hat schon seine Besonderheit so am Ende der Insel, wo sonst nicht mehr viel außer Natur zu finden ist.

Die Gegend von Cofete ist wild und wie unberührt zu gleich und wird von den großen Bergen von Jandía umsäumt. Es gibt nicht viele Orte, an denen man so abschalten kann wie in Cofete auch wenn man es vielleicht gar nicht so will oder vorhatte.

Nach dem wir aus der Stille und Ruhe von Cofete zurück Richtung Punta de Jandía fahren, welches die südlichste Region Fuerteventuras ist und wo der Wind oft sehr stark weht halten wir am Leuchtturm Punta de Jandía an. Dort ist derzeit ein Museum über Wale und den Meeresboden in der Region zu finden.

Vorbei an der südlich gelegen Stadt Morro Jable folgt die letzte Station des Tages der Strand von Sotavento, an dem die Windsurfmeisterschaften im Sommer stattfinden. Hier findet man die verschiedensten Wassersportler mit ihren Segeln auf dem türkisfarbenen Wasser mit dem starken Wind rauf und runter gleiten. Der wunderschöne und ewig lange Strand erstreckt sich in alle Richtungen und hinterlässt unvergleichliche Postkartebilder. Ein weiterer von Touristen gern besuchter Strand ist Costa Calma. Da auch seine Strände sehr weitläufig sind und wie der Name schon sagt (ruhige Küste), findet man hier viele ruhige Plätze, trotz der Beliebtheit des Ortes.

Somit endet ein weiterer traumhafter Tag mit unvergesslichen Erinnerungen. Im Landesinneren beim Aussichtspunkt von Sicasumbre, in mitten im Nirgendwo finden sich spektakuläre Bedingungen, um den unfassbaren Sternenhimmel zu bestaunen und in die Weiten der Sphären abzuschweifen.

Tag 3: Die Insel Lobos

Heute nehmen wir anstatt des Autos die Fähre, die von Corralejo aus zur Insel Isla de Lobos fährt. Seit Anfang 2019 werden die Touristenausflüge nach Lobos reduziert, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Um die Insel Lobos zu besuchen, ist es ratsam 3 Tage im Voraus die Tickets zu kaufen um die Genehmigung zu beantragen. Die Agenturen vor Ort kümmern sich darum. Klicke einfach hier um deine Tickets zu organisieren.

Die zwei besten und erlaubten Stellen um Baden zu können sind in Puertito de Lobos (im Hafen) und am Strand von La Concha. Bequemes Schuhwerk, Sonnenschutz und Wasser sind zu empfehlen, denn wir werden über die Wanderwege, das Innere und die geheimen Ecken der Isla de Lobos besuchen. Eines unserer Ziele ist der Vulkan Caldera. Ein natürlicher Aussichtspunkt, von dem aus man Lanzarote und die Dünen von Corralejo wunderbar sehen kann.

Der Rest des Tages kann genutzt werden um Corralejo näher kennenzulernen. Andernfalls kann auch noch der Vulkan Calderón Hondo von Lajares aus bestiegen werden, der einen unvergleichlichen Blick auf den kompletten Norden zu lässt und seinen großen Krater mittig zeigt. Auf dem Rückweg nach Hause kann noch im Park ‚Betancuria Rural‘ angehalten werden und die besondere Vegetation und Fauna Fuerteventuras betrachtet werden. Hier findet sich auch ein besonderes Schutzgebiet für Vögel.

Tag 4: Im Zentrum Fuerteventuras. Höhlen von Ajuy, Pozo Negro und Puerto del Rosario

Wir kommen zum vierten und letzten Tag auf der Insel der Majorera. Nach dem wir bereits an den verschiedensten Stränden waren, Vulkane und die Gastronomie sowie die Menschen hier kennengelernt haben, geht es an unserem letzten Tag in den Westen der Insel nach Ajuy.

Ajuy ist eines der beliebtesten und schönsten Fischerdörfer. Außerdem gibt es hier die Piratenhöhlen zu besichtigen und die man vor allem bei Ebbe auch betreten kann. Die weißen Häuser mit ihren farbigen Türen bilden einen tollen Kontrast zu dem schwarzen Sandstrand. Der Sonnenuntergang an den Küsten von den Ajuy-Höhlen kann spektakulär sein.

Anschließen fahren wir mit dem Auto weiter nach Betancuria, entlang der historischen Straßen, die einst die Eroberer der Insel entlang gingen. Entlang den Serpentinen gibt es immer wieder Gelegenheiten, um an den verschiedenen Aussichtspunkten anzuhalten, wie die Plaza Mayor, beim Mirador de Guise und Ayose. Auf dem Weg habt ihr auch immer wieder die Möglichkeit, den typischen und leckeren Ziegenkäse der Insel Fuerteventuras zu kaufen.

Nach einem Aufenthalt in der Stadt Betancuria geht es weiter in den Osten, um zu dem kleinen Dorf Pozo Negro zu gelangen. Bis ins 19. Jahrhundert war Pozo Negro der wichtigste Hafen Fuerteventuras für die Einfuhr von Lebensmitteln. Heute leben die Bewohner von der Küstenfischerei und der Viehzucht. In Pozo Negro ist es sehr ruhig und erholsam, um wieder neue Energie zu tanken und eines der kleinen Restaurants mit lokaler Gastranomie auszuprobieren.

 

Unsere letzte Station führt uns nach Puerto del Rosario, der Hauptstadt Fuerteventuras, um uns hier am letzten der vier Tagen voller Abenteuer und neuer Erlebnisse zu verabschieden und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

 

 

 

 

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